Wie klinge ich denn…?

Ear Cross-sectionHallo zusammen,… das soll meine Stimme sein… !? Die eigene Stimme auf dem Anrufbeantworter oder bei einer Kameraaufzeichnung klingt für jeden erst fremd.

In meinen Workshops wird diese Frage immer wieder gestellt… und bei machen ist der Frust groß. “ ich klinge schrecklich“ – Klar – Sie sind ja mit dem eigenen Klang vertraut, identifiziert sich damit und fühlen sich darin sicher – und nun ist scheinbar alles anders. …  was tun – woher kommt das?

Kurz zur Phonetik: Die Stimmbänder erzeugen Schwingungen im Kehlkopf, die unser Innenohr wahrnimmt. (Siehe Titelbild) Das geschieht mittels der Resonanzübertragung der Knochen. Andererseits fangen unsere Ohren nur sehr wenig von dem Klang ein, den wir nach außen abstrahlen. Dieser Klang scheint viel heller. Er strahlt von den Knochen besonders des Kopfes aus.

Ausprobieren und Tipp:

Schließen Sie Ihre Ohren mit den Fingern und sprechen Sie vor sich hin….   wie klingt das? Nun nehmen Sie die leicht gewölbten Hände hinter das Ohr und sprechen wieder…            so fangen sie viel von der Ihnen fremden Klangqualität ein, die die anderen von Ihnen hören. Mit dieser Technik machen Sie sich mit Ihrer Stimme vertraut. Einer der elementaren Tipps von der Theaterbühne….

Weil so viele sich erst eimal schrecklich finden, sobald sie sich das erste Mal in einer   Film- oder Tonaufzeichnung wahrnehmen, arbeite ich ausschließlich auf Wunsch mit Kamera – oder dann, wenn die Zeit reicht, um sich im wiederholten Hören und Sehen  mit der erst fremden Außenwirkung vertraut zu machen.

Seien Sie immer erfolgreich eingestimmt

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