Sich einstimmen in schwierigen Situationen – trotzdem sicher!

Ja, das geht – wir Sängerinnen und Sänger lernen diese Kunst, denn wir müssen uns und unsere Stimme beherrschen, weil kein Publikum der Welt danach fragt, wie es uns gerade geht. – das Konzertpublikum hat immer den Wunsch, von mir und durch die Musik verzaubert zu werden.

Ich finde disesen Wunsch absolut in Ordnung und habe ihn umgekehrt ja auch!

Diese Frage wird in vielen Workshops und Einzelgesprächen für den beruflichen Kontext gestellt, wo es auch darum geht, sich auf komlizierte Gespräche auch auf emotionaler und energetischer Basis einzustellen. Wie in meinen Meisterkursen möchte ich Ihnen diese Ur-Kompetenz anhand einer wahren Geschchte nahe  bringen:

Meine jüngste Tochter hatte im Alter von 2 Jahren einen schweren Kruppanfall. Sie bekam kaum Luft und war voller Angst – sie können sich leicht vorstellen, wie es um uns bestellt war: Angst, Sorgen – eine durchwachte Nacht….   ich überlasse es Ihrer Phantasie, sich hineinzu fühlen. Ihr ging es danach zum Glück nie mehr so schlecht und sie war großartig. Funktionieren wenn es schwer fällt:   …  Nun wollte es das Leben, dass ich am nächsten Tag eine große wunderschöne Motette von Mozart, das Exultate Jubilate singen sollte. Drei traumhafte Arien mit Koleraturen und schwelgenden Kantilenen. Mir und meiner Stimme war an diesem Tag nicht nach Singen zumute.

Was also tun? – Eine Kollegin finden, die statt meiner singt – es fand sich keine – den Dirigenten nach einer alternativen musikalischen Lösung fragen… natürlich übrhaupt nicht umsetzbar. Ich hatte mich zu stellen!

Und nun kommt der Part, den Sie für sich mitnehemn dürfen: Als Sängerin war und bin ich mich drin geübt, mich einzusingen – mich einzustimmen. Erst einmal habe ich in Ruhe Rotz und Wasser geheult – einfach weil ich mich so erschöpft fühlte. Ich habe mir die ganze Situation nicht schön geredet, sondern ehrlich als sorgenvoll stehen lassen. Auf dieser Basis begann ich dann mit meinen Atem- und Resonanzübungen. Ich habe sie wirken lassen – mich gedehnt, den Körper aus der Enge der Sorge wieder in die Öffnung des weiten mutigen Atems gebracht.

Heute belegt die Gehirnforschung, dass diese Übungen die Produktion der Stresshormone einstellt und stattdessen die so genannten Glückshormone ausschüttet. – Die tiefen Resonanzen haben beruhigend gewirkt und die hohen mich auf einen kraftvollen Energiepegel gehoben. Meine Tochter war in den guten Händen ihres Vaters und ich konnt mich auf meine geliebte Musik konzentrieren.

Probieren Sie´s mal – diese Urkompetenz ist in jedem von uns angelegt – oder  –2001 Maria Beck sprechen Sie mich auf dieses großartige Thema an.

 

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